LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.


[8.3.2019]

Am 7. 3. hat die o.g. Tagung statt gefunden. Das Programm gibt es hier!

Viele intererssante Themen wurden erörtert - häufig aus sehr bergbaufreundlicher Sicht. Auf unserer Website werden wir einige Aspekte beleuchten.

Hier ein Bild aus dem Vortrag der RAG, aus dem ziemlich genau die derzeitige Situtation des Grubenwasseranstiegs abzulesen ist. Die BR hatte noch im Dezember auf der letzten Sitzung des Unterausschusses Bergbausicherheit noch slabungsvoll vom Tiefenbergbau etc. schwadroniert, um den Abgeordneten Sand in die Augen zu streuen. Tatsache ist, dass - grob gesagt - nur im zentralen Ruhrgebiet das Grubenwasser noch auf dem unteren Niveau steht. Fast überall ist es schon angestiegen und hat den Endzustand erreicht (auch im Westen unter BW West). Unverständlich warum die BR da nicht einfach die Tatsachen auf den Tisch legen kann, wenn nicht mal zwei Monate später der ehemalige Bergbaubetreiber mit der Wahrheit kein Problem hat. Jetzt ahnt man, worauf sich das Sprichwort "Lügen haben kurze Beine" beziehen könnte. (Durch Klick auf die Grafik erhalten Sie eine größere Darstellung)

 2019 03 07 Stand Ruhrgebiet k


[6.3.2019]

Der BUND hat auf seiner website umfassende Informationen zusammengestellt.

zur Website


[6.3.2019]

Am 22. Februar hatte Wibke Brems von den GRÜNEN zu einer Informationsveranstaltung in den Landtag eingeladen. RAG und das Umweltministerium haben Informationen geliefert. Die Vorträge sind jetzt als pdf abrufbar auf der Webseite von W. Brems:

RAG-Beitrag

MUNLV-Beitrag


[22.2.2019]

Der Erlasss von 2017 aus dem Umweltministerium sah drei Pilotanlagen zur Eliminierung von PCB aus dem Grubenwasser vor.

Schon kurz danach war nur noch von zwei Pilotanlagen die Rede: eine im Osten des Reviers auf BW Haus Aden, eine in Ibbenbüren.

Auf einer Veranstaltung der BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN wurde jetzt bekannt, dass nur eine Pilotanalge zur Zeit in Bergkamen getestet wird. Diese wird anschließend dann nach Ibbenbüren verfrachtet, um dort das Grubenwasser testweise zu reinigen. Die Ergebnise sollen bis Ende 2019 vorliegen.

Dann wolen Umwelt- und Wirtschaftsministerium gemeinsam entscheiden, ob es vielleicht doch keine Reinigung von Grubenwasser von dem Umweltgift PCB gibt, weil es dem Unternehmer nicht zuzumuten ist! Zur Erinnerung: PCB gehört zu dem international geächteten "Dreckigen Dutzend" der Umweltgifte, die Einleitung von PCB in die Gewässer ist die einzige lokalisierbare Quelle des Eintrags in die Umwelt und eigentlich grundsätzlich verboten. Aber: beim Bergbau gingen die Uhren schon immer anders und ob da eine Verpflichtung zur Reinigung kommt, ist noch sehr ungewiss!

Ähnlich verhält es sich mit der immensen Salzfracht, die mit den 90 Millionen Kubikmeter Grubenwasser jedes Jahr in die Flüsse gebracht wird. Da wäre eine Reinigung auch möglich, aber kostspielig! Der ehem. Vorstandsvorsitzende der RAG, Herr Tönjes, hat sich mal geäußert, "Ihr müsst nur sagen, was wir machen sollen - aber ihr müsst es dann auch bezahlen!" Wohl war, denn eigenes Geld hat die RAG schon seit 50 Jahren nicht mehr!

 

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