LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.


[20.11.2020]

Immer wieder bebt die Erde im Osten des Reviers. Das Fluten der Gruben unter Bergkamen und Hamm zeigt seine Auswirkungen, indem das untertägige Gebirge sich bewegt und dabei heftige Beben erzeugt. Der Westfälische Anzeiger hat kürzlich berichtet.

Die Landesregierung und mit ihr die Bergbehörde kommt ihrer Aufgabe nicht nach, diese Erdbeben zu messen, damit Bürgerinnen und Bürger eindeutige Daten haben, um damit die Ursache ihrer Schäden an den Immobilien nachzuweisen.

Die Ruhruni Bochum hat nun ein eigenes Messprogramm aufgelegt und bietet endlich genauere Informationen zu den Geschehnissen an der Erdoberfläche wie im Untergrund an. Deutlich wird sofort, dass mit dem GW-Anstieg die Anzahl der seismischen Ereignisse stark gestiegen ist. Hier gibt es die Daten.>>


[19.11.2020]

Bei der Förderung und Verarbeitung von Stein- oder Braunkohle sind schon immer viele umweltgefährdende Arbeiten durchgeführt worden. Aktuell bringt die Einleitung von Grundwasser (Grubenwasser) die die Flüsse viele Schadstoffe in die Oberflächengewässer.

Das Schadstoffregister des Umweltbundesamtes wird zur Zeit neu aufgebaut und kann vielleicht bei der einen oder anderen Frage weiterhelfen. zur Website >>


"05.11.2020

Bezirksregierung Arnsberg erteilt Genehmigung unter Auflagen

Abschlussbetriebsplan für den Untertagebereich des Bergwerks Prosper-Haniel zugelassen!

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so steht es auf der Internetseite der Bezirksregierung.

Und hier gibt es den Plan als pdf. Was von den "Auflagen" zu halten ist, möge jede*r selbst entscheiden.


[28.9.2020]

Bekanntlich soll das Grubenwasser (eigentlich ist es ganz normales "Grundwasser" im Sinne des Wasserhaushaltsgesetzes) überall im Ruhrrevier ansteigen und über verschiedene Zuläufe in den Rhein gelangen.

Für die drei ehemaligen Bergwerke "Robert Müser", "Heinrich" und "Friedlicher Nachbar", deren Wasser schon jetzt in die Ruhr läuft, muss die RAG eine neue Einleitgenehmigung beantragen. Die "Planerische Mitteilung" ist dazu jetzt erfolgt. Anders als beim BW Walsum soll auch ein öffentliches Genehmigungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden. Hier gibt es den Text.

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