LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.


[Okt. 2020]

Die RAG hat im August die Genehmigung zur Einleitung des Grubenwassers aus den ehem. Bergwerken Walsum und BW West erhalten.

Es wurde kein öffentliches Genehmigungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt. Die einzuleitende Menge ist angeblich unter der Grenze von 10 Mio cbm/Jahr und damit nicht UVP-pflichtig. Für uns ist aber eine Aufsplittung der einzelnen Einleitungen der Grubenwässer aus dem Ruhrgebiet unzulässig. Wir verlangen eine Gesamtbetrachtung, insbesondere auch den Einbezug de geplanten Einleitung in Lohberg. Dazu wird vollkommen ausgeblendet, dass PCB - wie gewohnt - ungefiltert in den Rhein eingeleitet wird.

Der LVBB hat Klage gegen die Einleitgenehmigung eingereicht.

 

 


[1.10.2020]

In zwei Stadtteilen von Hamm, Herringen und Pelkum, waren jetzt wieder Erdstöße deutlich spürbar. Kaum darf das Grubenwasser unbeeinflusst ansteigen, zeigen sich schon die ersten Folgen. Wird das untertägige Gebirge von Wasser durchspült, treten Umlagerungen und auch chemische Um-Mineralisierungen statt. Das führt dazu, dass es unten "rumpelt" und die Erdstöße an der Tagesoberfläche wieder zu Bergschäden führen können.

Der LVBB fordert, dass in allen Anstiegsbereichen im Ruhrrevier und in Ibbenbüren Messstellen nach DIN 4150 Nr 2 und 3 eingerichtet werden. Der erste Punkt bezieht sich auf Schäden an Gebäuden etc., der zweite Punkt bezieht sich auf die Belästigungen der Bevölkerung, die nach §906 BGB zu entschädigen sind.


[25.8.2020]

Zweckel HalleIn der Maschinenhalle Zweckel in Gladbeck fand die Auftaktveranstaltung zum Integralen Monitoring statt. Mit hohem "Anti-Corona"-Aufwand wurden nochmals die Grundzüge des Vorhabens erläutert, die Zusammensetzung der Arbeitsgruppen und das internetbasierte Projektinformationssystem vorgestellt. Stephan Heitman, Karlheinz Röcher, Klaus Wagner und Ulrich Behrens vertraten den Landesverband. Der LVBB wird die Belange der Bürgerinnen und Bürger in allen Arbeitsgruppen vertreten.

Näheres auf den Internetseiten des Wirtschaftsministeriums.

 


[2.8.2020]

Wegen der Corona-Krise ist der Monitoringprozess ins Stocken geraten. Auf der letzten Sitzung des Unterausschusses Bergbausicherheit wurde über den Stand der Dinge berichtet. Der Bericht ist hier als Anhang einsehbar.

Ende August wird mit den üblichen Hygieneregeln die erste Versammlung aller Beteiligten stattfinden. Danach wird die Hauptarbeit in den Facharbeitsgruppen "Thematische Konzeptgruppen" zu Ausgasung, Wasser und Bodenbewegung erfolgen müssen. Daneben werden auch noch "Regionale Arbeitsgruppen" tagen, in denen die erarbeiteten Konzepte regional angepasst umgesetzt werden sollen.

Das Wirtschaftsministerium hat eine website eingerichtet, über die die Öffentlichkeit stets über das Thema informiert werden soll. Hier geht es dahin>>

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