Belastetes Rheinwasser gefährdet Grundwasser im Rheinischen Revier

[14.2.2026]

Die riesigen, bis zu 400m tiefen Löcher, die der Braunkohletagebau hinterlassen wird, sollen mit Wasser gefüllt werden. Das nötige Wasser soll der Rur und dem Rhein entnommen werden. Die Genehmigung für den Bau der ca. 40 km langen "Rheinwasserleitung" vom Rhein zu den Tagebauen Hambach und Garzweiler hat RWE nun von der Bezirksregierung Arnsberg als Bergbehörde erhalten. Einzelheiten kann man der website des BUND entnehmen.

Durcch Recherchen der Rechercheportals correctiv ist jetzt nochmals deutlich geworden, welche Gefahren für das Grundwasser im Rheinischen Revier durch diese Maßnahmen lauern. Der Rhein ist immer noch die Hauptentsorgungsroute für chemische und biologische Industrie von der Schweiz bis in die Niederlande - und die Entnahmestelle für das Rheinwasser liegt unmittelbar unterhalb von Dormagen - bekannt für die Chemie! Alle Reststoffe, darunter offenbar auch viele in ihren Wirkungen noch nicht erforschte Chemikalien, werden zukünftig im Grundwasser zu finden sein. Der LVBB schließt sich den Forderungen an, dass das Rheinwasser vor der Einleitung in die "Restseen" behandelt werden muss. Dann bleibt immer noch das Problem, dass Altdeponien des Tagebaubetreibers, die sich innerhalb der Übeflutungsseen befinden, überströmt werden und deren Gift(?)stoffe ausgespült werden.

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