LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.


[6.12.2020]

Auf ihrer Internetseite hat die Bezirksregierung Arnsberg jetzt den Jahresbericht der Bergbehörde für das Jahr 2019 veröffentlicht.Landesoberbergamt Kaiserviertel Dortmund

Der Bericht steht sicherlich auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Unterausschusses Bergbausicherheit. In diesem Jahr liegt der Bericht zumindest schon einmal so rechtzeiitg vor, dass ggfs. einzelne Themen auch vernünftig vorbereitet werden können. Zuletzt erschien der Bericht auch schon einmal erst am Tage vor der Sitzung!

Hier geht es zur Seite des UA Bergbausicherheit.


[25.11.2020]

Für die Anerkennung als Bergschaden ist die Untersuchung der Oberfläche wie auch der tagesnahen Erdschichten eminent wichtig. Titelseite klein

Neben der o.g. Verbolzung der Gebäude werden zur Untersuchung des Untergrundes häufig Bohrungen oder Rammkernsondierungen eingesetzt, die dann nur punktuelle Aussagen zulassen. Unklar ist dabei immer, ob man mit dem gewählten Punkt der Bohrung die entsprechende Unstetigkeit im Untergrund getroffen hat. Unter Gebäuden sind diese Methoden überhaupt nicht möglich. Eine der mehreren Möglichkeiten, kostengünstig flächendeckend in den Untergrund zu "schauen" ist das „Bodenradar“. Ähnlich wie das Radar zur Ortung von Flugobjekten kann Radarstrahlen in den Untergrund senden und aus den Reflexionen Rückschlüsse auf Bodenschichten oder Unstetigkeiten ziehen.

beispielDer Landesverband konnte den renommierten Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. habil. Kord Ernstson gewinnen, das Verfahren für ein breiteres Publikum aufzubereiten. Prof. Ernstson zeigt in einer 40seitigen Broschüre auf, wie mit überschaubaren finanziellen Mitteln (im mittleren vierstelligen Bereich) der Untergrund um eine und sogar unter einer Immobilie soweit untersucht werden kann, ob die bergbauliche Einwirkung auf das Haus so nahe liegend ist, dass eine Anerkennung als Bergschaden vom Bergbauunternehmer kaum noch verwehrt werden kann.

Der Geophysiker und Geologe Kord Ernstson ist außerplanmäßiger Professor an der JuliusMaximilians-Universität Würzburg

Zur Zeit wird die Broschüre auf Anforderung vom LVBB gegen eine freiwillige Spende versandt.


[20.11.2020]

Immer wieder bebt die Erde im Osten des Reviers. Das Fluten der Gruben unter Bergkamen und Hamm zeigt seine Auswirkungen, indem das untertägige Gebirge sich bewegt und dabei heftige Beben erzeugt. Der Westfälische Anzeiger hat kürzlich berichtet.

Die Landesregierung und mit ihr die Bergbehörde kommt ihrer Aufgabe nicht nach, diese Erdbeben zu messen, damit Bürgerinnen und Bürger eindeutige Daten haben, um damit die Ursache ihrer Schäden an den Immobilien nachzuweisen.

Die Ruhruni Bochum hat nun ein eigenes Messprogramm aufgelegt und bietet endlich genauere Informationen zu den Geschehnissen an der Erdoberfläche wie im Untergrund an. Deutlich wird sofort, dass mit dem GW-Anstieg die Anzahl der seismischen Ereignisse stark gestiegen ist. Hier gibt es die Daten.>>


[19.11.2020]

Bei der Förderung und Verarbeitung von Stein- oder Braunkohle sind schon immer viele umweltgefährdende Arbeiten durchgeführt worden. Aktuell bringt die Einleitung von Grundwasser (Grubenwasser) die die Flüsse viele Schadstoffe in die Oberflächengewässer.

Das Schadstoffregister des Umweltbundesamtes wird zur Zeit neu aufgebaut und kann vielleicht bei der einen oder anderen Frage weiterhelfen. zur Website >>

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