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Eilantrag zur Lohmannsheide abgelehnt

[19.2.2026]

Es ist schon zwei Monate her, aber trotzdem noch aktuell wichtig:

DAH1 ("Deponie auf Halden"), gemeinsame Tochter von RVR udn RAG, will bekanntlich drei Bergehalden zu Deponien umwidmen.

Zur Lohmannsheide auf dem Stadtgebiet von Duisburg, direkt an der Grenze zu Moers, ist ein Planfeststellungsbeschluss ergangen, der aber von verschiedenen Seiten beklagt wird. Um aber trotzdem schon mit den Vorbereitungen beginnen zu dürfen, hat DAH1 eine Klage auf einen Sofortvollzug beim OVG in Münster eingereicht. Diese Klage ist jetzt rechtskräftig zurückgewiesen worden.  Die Begründung ist schon bezeichnend : "Der Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Düsseldorf ist nach vorläufiger Einschätzung im Eilverfahren rechtswidrig und darf nicht umgesetzt werden." und lässt hoffen, dass das umweltschädliche Vorhaben am linken Niederrhein (so) nicht umgesetzt werden darf.

Die Entscheidung des OVG im Wortlaut.

Nähere Informationen zu dem Verfahren beim BUND Duisburg.

 

btw.: Alle Beiträge zu Bergehalden jetzt unter eigenem Menüpunkt Bergbaufolgen->Bergehalden!

Belastetes Rheinwasser gefährdet Grundwasser im Rheinischen Revier

[14.2.2026]

Die riesigen, bis zu 400m tiefen Löcher, die der Braunkohletagebau hinterlassen wird, sollen mit Wasser gefüllt werden. Das nötige Wasser soll der Rur und dem Rhein entnommen werden. Die Genehmigung für den Bau der ca. 40 km langen "Rheinwasserleitung" vom Rhein zu den Tagebauen Hambach und Garzweiler hat RWE nun von der Bezirksregierung Arnsberg als Bergbehörde erhalten. Einzelheiten kann man der website des BUND entnehmen.

Durcch Recherchen der Rechercheportals correctiv ist jetzt nochmals deutlich geworden, welche Gefahren für das Grundwasser im Rheinischen Revier durch diese Maßnahmen lauern. Der Rhein ist immer noch die Hauptentsorgungsroute für chemische und biologische Industrie von der Schweiz bis in die Niederlande - und die Entnahmestelle für das Rheinwasser liegt unmittelbar unterhalb von Dormagen - bekannt für die Chemie! Alle Reststoffe, darunter offenbar auch viele in ihren Wirkungen noch nicht erforschte Chemikalien, werden zukünftig im Grundwasser zu finden sein. Der LVBB schließt sich den Forderungen an, dass das Rheinwasser vor der Einleitung in die "Restseen" behandelt werden muss. Dann bleibt immer noch das Problem, dass Altdeponien des Tagebaubetreibers, die sich innerhalb der Übeflutungsseen befinden, überströmt werden und deren Gift(?)stoffe ausgespült werden.

RAG-BRA-Welt ist wieder in Ordnung!

[5.2.2026]

Nachdem die RAG in 2019 am ehem. Bergwerk Heinrich an der Ruhr illegal Grubenwasser eingeleitet hat - gegen die ausdrücklich von der Bergbehörde bestätigte Beschränkung in der Einleitgenehmigung - ist jetzt die Welt in Ordnung.

Im Auftrag der RAG wurde festgestellt, dass die Wassermenge, die RAG einleiten muss (!), auch für die Ruhr unproblematisch sei. Mancher mag fragen, ob das Ergebnis die Untersuchung beeinflusste - aber das wollen wir nicht kommentieren. Jedenfalls schreibt die Bergbehörde an die Mitglieder des Grubenwassermonitorings:

Für die Wasserhaltungen Friedlicher Nachbar, Robert Müser und Heinrich im Einzugsgebiet der Ruhr wurde für den Weiterbetrieb mit den an die neueren Erkenntnisse angepassten Wassermengen der vorzeitige Beginn zugelassen. Die Bescheide vom 22.12.2025 für die Standorte Friedlicher Nachbar und Robert Müser lösen die bisherigen Erlaubnisse vom 15.12.2023 mit sofortiger Wirkung ab. Der Bescheid vom 05.02.2026 für den Standort Heinrich wird wirksam zum 01.04.2026 unmittelbar nach Fristablauf der bisherigen Erlaubnis vom 12.12.2023. Die Zulassungen des vorzeitigen Beginns sind gültig bis zur abschließenden Entscheidung in den noch laufenden Verfahren über die Anträge der RAG AG für den langfristigen Weiterbetrieb vom 24.04.2024 mit Änderung vom 15.08.2025.   

So ist dann doch alles gut geregelt. RAG hat die benötigte Genehmigung, die BR hat sich als Aufsichtsbehörde bewährt und die Welt ist wieder in Ordnung.

Die Bescheide sind auf der Seite des Grubenwassermonitorings abzurufen. Da man den Eindruck gewinnen könnte, dort solle eher etwas verborgen werden, als Informationen leicht zugänglich zu machen, hier die direkten Links zum Download der Bescheide für

  • Friedlicher Nachbar
  • Robert Müser
  • Heinrich

 

Salzbergbau in der Schlichtung

[13.12.2025]

Wie die Rheinische Post heute berichtet, ist endlich eines der beiden Salzbergbauunternehmen mit Wirkung vom 1. 1. 2026 der Schlichtungsstelle Bergschäden in Essen beigetreten. Gut, dass da Bewegung in die Sache gekommen ist. Aber leider ist es das "falsche" Unternehmen. K+S baut erst seit einigen Jahren ab, die Bergschäden treten erst aufgrund der langsamen Bewegung des Untergrundes so allmählich erst auf und es wird daher nur wenige Fälle für die Schlcihtungsstelle geben.

Wichtiger wäre, wenn endlich auch cavity, zuständig für den Altbergbau, sich bewegen würde und der Schlichtungsstelle beitreten würde. Aber die Verantwortlichen (eine Person, zwei Personen??) stehen auf dem Standpunkt, sie wüssten genau über Bergschäden Bescheid und bräuchten da keine Belehrung durch eine neutrale Stelle. Wenn es ganz schlimm ist, dann schickt cavity einen Gutachter ihren Vertrauens (nicht unbedingt das des Betroffenen) und der wird es schon richten!

Der Artikel in der RP ist leider nicht online.

 

Erneut Erdbeben durch Bergbaufolgen

[18.11.2025]

In der letzten Nacht hat wieder die Erde gewackelt. Spätfolgen des Bergbaus führten zu einem Erdbeben der Magnitude 2 im Bereich Gelsenkirchen. Schäden sind noch nicht bekannt, aber viele Bürgerinnen und Bürger sind aus dem Schlaf geschreckt. Weitere Infos auf der Seite der Erdbebenwarte (mit Abbildung des betroffenen Bereichs.)

  1. RAG-Stiftung und Rene Benko
  2. Rissverpressung mit Kunstharz
  3. Illegale Einleitung von Grubenwasser in die Ruhr - Juristisches Nachspiel
  4. Erneuter Rechtsbruch der RAG?

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