LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.


[12.12.2020]

Auf den Seiten der BR Arnsberg kann man Informationen zum Überwachungsprogramm der Behörde, auch bzgl. des Bergbaus, erhalten. Besonders interessant ist der "Umwelt- und Störfallüberwachungsplan"


[12.12.2020]

Der Braunkohlentagebau hinterlässt riesige Seen, die keine natürliche Ufer haben. Vielmehr ist die Böschungsneigung in der Regel so groß, dass immer eine latente Gefahr des Abbruchs bleibt. Die Abbrutschung von mehreren Häusern am 18.7.2009 in Nachterstedt in Sachsen-Anhalt, die mit dem Tode einiger Bewohner verbunden war, ist vielen noch in böser Erinnerung.


[12.12.2020]

Seit 2018 ist der Steinkohlenbergbau in Deutschland beendet. Die Folgen des Bergbaus werden wir, unsere Enkel, Urenkel ... auf Ewigkeit spüren und bewältigen müssen. Die Kosten für diese Bewältigung sind in drei Gutachten bzw. Verträgen geregelt.


[9.12.2020]

Seit einigen Monaten darf die RAG aus ca. 700m Tiefe gefördertes, stark versalzenes und verunreinigtes Grund (Gruben-)wasser in den Rhein leiten.852

Die Einleitung ist aber nur zulässig, wenn der Rhein genug Wasser hat, genauer wenn der Pegelstand über dem "Mittleren Niederigwasser Stand (MNQ)" ist. Dieser liegt an der Einleitstelle bei 2,38m. RAG behauptet, dass es genug Stauraum untertage gibt, das nicht abzuleitende Wasser zwischen zu spreichern.

Zwischen dem 29. 11. und dem 4. 12. 2020 hat der Rhein während ca. drei Tagen nun zu wenig Wasser gehabt. Die Einleitmenge muss von der RAG der Bergbehörde melden - allerdings nur wöchentlich. Da wird dann so manche Spitze nach unten "ausgebügelt". Ob die Pumpen wirklich in der Zeit still gestanden haben, weiß nur die RAG - und das darf nicht sein!

In dem anstehenden Grubenwassermonitoring werden wir die tägliche Berichtspflicht über die Einleitmengen einfordern.

Die Wasserstände kann man online einsehen. Für Walsum hier >>

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