RAG-Stiftung in der Kritik

[11.6.2026]

Nachdem der WDR über den Bericht des Landesrechnungshofes mit ziemlich vernichtender Kritik an der Geschäftsführung berichtet hat, rechtfertigt sich der Vorstizende der Stiftung, Bernd Tönjes, in der NRZ zu den Vorwürfen. (auch nachzulesen in der RP)  Naturgemaäß weist er jegliche Kritik von sich. Das Vermögen istzwar in den letzen Jahren um über 25% gesunken. Für die jährlichen Kosten  der Ewigkeitsaufgaben sei aber genügend finanzieller Spielraum vorhanden. Dazu muss man allerdings wissen, dass die Stiftung einige Milliarden in den Sand von Herrn Benzko gesetzt hat und der damalige Finanzvorstand eine sehr unglückliche Rolle gespielt hat.

Eine eher unrühmliche Rolle spielt das Kuratorium, das die Arbeit des Vorstandes kontrollieren soll. Hier spielt eher der politische Hintergrund als die Profession eine Rolle bei der Mitgliedschaft. Fachliche Kompetenz scheint fast hinderlich zu sein. Kein Wunder dass die FDP jetzt in mehreren Anfragen an den Landtag das Problem artikuliert und eine Neuaufstellung verlangt. Die Landesregierung (von dritter Seite unterstellt: in alter Seilschaft) sieht keine Probleme oder darf nix sagen!

 

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