LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.


[22.2.2018]

Heute wird das BVG in Leipzig über mögliche Dieselverbote in Deutschland entscheiden. Neben der NOx-Belastung ist auch der Feinstaub, der u.a. von den Dieselmotoren ausgestossen wird, eine große Belastung und Todesursache für die Menschen.

Der WDR Köln hat dies in seiner "Aktuellen Stunde" mehrfach thematisiert und zitiert u.a. die European Enviroment Agency, wonach jährlich

  • 400 000 Tote in der EU
  • 66 000 Tote n Deutschland
  • 890 Tote bsp.weise in Köln

auf die Feinstaubbelastung zurückzuführen sind. Neben den PKW, der Industrie, der Rheinschifffahrt trägt aber auch der Braunkohleabbau in der Groß-Region Köln erheblich zur Feinstaubbelastung bei. Von daher ist zu vermuten, dass die Zahl 890 für Köln noch wesentlich höher ist, da die Zahl durch vereinfachte Rechnung zustande gekommen ist.


[20.2.2018]

Nicht nur das Ruhrgebiet - auch die Region Ibbenbüren muss sich "neu erfinden" nach dem Ende des Steinkohlenbergbaus.

Der Landtagsabgeordnete Frank Sundermann hat bei der Landesregierung nachgefragt und diese hat geantwortet. Die Landesregierung beteuert, dass nicht nur die "Ruhrgebietskonferenz", sondern auch das die Ibbenbüren betreffende Projekt „Gute Aussichten!“ mit der Schnittstelle Kohlekonversion eine große Bedeutung habe. Grundsätzlich ständen beiden Regionen Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung zur Verfügung.


[14.2.2017]

Am Valentinstag wollen wir uns noch einmal der immensen Subventionen für den Steinkohleabbau in Deutschland erinnern. Neben dem Bund trägt auch das Land einen Teil der Kosten. Darüberhinaus sind Bund und Land Verpflichtungen für die Ewigkeitskosten eingegangen, falls es die RAG-Stiftung nicht mehr regeln kann. Bei allem Frust, dass womöglich doch wieder der Steuerzahler dran glauben muss, bleibt die Beruhigung, dass der einzelne Bürger nicht direkt mit seinen Problemen (womöglich Überflutung etc. ) alleine gelassen wird.

Diese Gewissheit hat man beim Salzbergbau (u.a.) leider nicht. Wie hier die Haftungsfrage sich gestaltet, wenn die Salzbergbauunternehmer womöglich Insolvenz anmelden, ist vollkommen ungeklärt. Die Politik macht da leider die Augen zu!

Steinkohlehilfen des Bundes

Steinkohlehilfen Bund und Land NRW


[28.1.2018]

Nachdem das Gutachten zur untertägigen Müllverbringung keine akute Gefahr für die Oberfläche attestiert hat, hat die Bergbehörde der RAG den Grubenwasseranstieg genehmigt. Entgegen der Darstellung in der Pressemitteilung sind die Gefahren aus dem Untergrund auch weiterhin vorhanden. Es dauert nur so lange, dass die Bürgerinnen und Bürger von heute das nicht mehr erleben werden und die Verursacher nebst Genehmigungsbehörde nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden können. Erst unsere Urenkel usw. werden sich mit den Problemen beschäftigen müssen.

Auch die Darstellung, die RAG hätte freiwillig Pilotanlagen zur PCB-Eliminierung zugestimmt, ist nicht so ganz richtig. Die RAG ist damit nur einer aufsichtlichen Anordnung zuvor gekommen. Das macht sich dann besser und die Behörde braucht sich mit dem Unternehmer nicht auseinanderzusetzen. Wie aoll der Vorstandsvorsitzende Bernd Tönjes einmal gesagt haben: "Wir machen alles, was die Öffentlichkeit will - sie muss es nur bezahlen!" Und das tut der Steuerzahler mit den Subventionen auch noch weitere Jahre.

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