LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.

PCB im Grubenwasser 4

[26.4.2017]

In einer Pressemitteilung vom 7. 3. weist die RAG darauf hin, dass Grubenwassereinleitungen keinerlei Probleme bereiten.

"Auch heute schon wird durch die Einleitung von Grubenwasser die Umweltqualitätsnorm in Oberflächengewässern sicher eingehalten." heißt es dort.

Dabei wird verschwiegen:

  • Für die PCB-Einleitung hat die RAG keinerlei Genehmigung.
  • Die Umweltqualitätsnorm gilt für Fließgewässer, kann also kein Maßstab für Einleitungen sein.
  • Wenn ich das Gift (PCB) genügend verdünne, fällt es dann auch irgendwann unter die Qualtiätsnorm, spätestens wenn das Grubenwasser in der Nordsee angekommen ist!

Das ist wieder ein Beispiel dafür, wie illegales Handeln durch Vernebelungstaktiken verschleiert werden soll - und der unbedarfte Bürger hinters Licht geführt wird.

Danben bleibt immer noch das Problem der ungeheuren Salzmengen, die durch das Grubenwasser in Lippe, Emscher und schließlich in den Rhein eingebracht werden.

Neue Schlichtungsordnung - Pressestimmen

[30.4.2017]

In Ergänzung zu unserem Artikel vom 29. 3. 2017 hier ein paar Links auf Pressestimmen dazu:

RP-online im Kreis Heinsberg

Der Kölner Stadtanzeiger berichtet in seiner Samstagausgabe vom 23. 4. 2017. Leider nicht online abrufbar. Für Miglieder gibt es - nach Anmeldung -  unten einen Download.

Erdbeben in Herne

[19.4.2017]

Zu dem Erdbebenereignis in Herne am 26. Januar 2017 hat das Wirtschaftsministerium auf die Kleine Anfrage des Abgeordnenten Josef Hovenjürgen geantwortet.

Tenor: Wir wissen nichts Genaues! Aber ein Zusammenhang mit dem Altbergbau der Zeche Constantin wäre doch sehr fraglich!!! Wobei die Herdtiefe des Erdbebens mit 500m natürlich auf Bergbaufolgen hinweist. ]

Braunkohle-Ausstieg auf dem Prüfstand – Das sagen die Parteien

[22.4.2017]

In einem Beitrag hat der Kölner Stadtanzeiger am 17. 4. 2017 die Ergebnisse einer Befragung zu den Braunkohleplänen der einzelnen Parteien aufgelistet. Da ist dann alles drin:

Von FDP: "Braunkohle forever" bis Piraten: "2037 ist zu spät", dazwischen die anderen Parteien! Für Genaueres siehe den Artikel des KStA.

Salzbergbau - Schäden an Kirchen

[11.4.2017]

Wie die NRZ heute berichtet, sind an Kirchen in Wesel-Ginderich und in Alpen am Niederrhein  große Bergschäden durch den Salzbergbau entstanden. Der Verursacher, die cavity AG, verweigert die Übernahme der Schäden. Dabei hatte sie schon 75% der Kosten zugesagt, aber dann nicht die durch den Rechtsstreit entstandenen Gutachter- und Rechtsanwaltskosten übernehmen wollen. Jetzt verweigert sie jegliche Zahlung.

Drei Kirchengebäude sind betroffen. Obwohl die cavity unproblematisch Schäden an den Straßen im unmittelbaren Umfeld der Kirchen reguliert, will sie ihre Verantwortung für die Schäden an den Sakralbauten nicht übernehmen.

Jetzt hat das angerufene Landgericht erst mal einen Gutachter beauftragt. Das kann und wird jetzt lange dauern. Inwieweit der Kirchenbetrieb auf Dauer eingeschränkt wird, ist noch offen. Schließlich kann man in St. Walpurgis in Menzelen-Ost schon mal durch den Riss das Tageslicht erspähen.

Auch die RP berichtete am 12. 4. 2017

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