LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.


[27.4.2018]

Das Verwaltungsgericht Saarlouis hat jetzt entschieden, dass die Pumpen im Bergwerk Saar weiterlaufen müssen. Die fehlende Umweltverträglichkeitsprüfung ist u.a. die Begründung dafür, dass der Sonderbetriebsplan für Wasserhaltung im Bergwerk Saar nicht zulässig ist. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig, da die RAG noch die Möglichkeit einer Revision überprüft. mehr>>


[24.3.2018]

Im letzten Jahr hat die RAG 5 Millionen Euro in eine Stiftung eingebracht, die die Probleme des Grubenwassers beleuchten und Lösungsmöglichkeiten erarbeiten soll. Angesiedelt ist die Stiftung bei der Technischen Hochschule Agricola in Bochum (alles ist ganz schwarz!!!).

Bei der Dialogveranstaltung am 12. Dezember 2017 konnte der LVBB auch auf die für die Bürgerinnen und Bürger wichtige Frage der Bergschäden durch Oberflächenveränderung hinweisen. Das Problem war für die Wissenschaftler vlt. nicht ganz neu, aber es stand (und steht?) bestimmt nicht im Fokus ihres Interesses.

mehr dazu >>

 


[22.2.2018]

Heute wird das BVG in Leipzig über mögliche Dieselverbote in Deutschland entscheiden. Neben der NOx-Belastung ist auch der Feinstaub, der u.a. von den Dieselmotoren ausgestossen wird, eine große Belastung und Todesursache für die Menschen.

Der WDR Köln hat dies in seiner "Aktuellen Stunde" mehrfach thematisiert und zitiert u.a. die European Enviroment Agency, wonach jährlich

  • 400 000 Tote in der EU
  • 66 000 Tote n Deutschland
  • 890 Tote bsp.weise in Köln

auf die Feinstaubbelastung zurückzuführen sind. Neben den PKW, der Industrie, der Rheinschifffahrt trägt aber auch der Braunkohleabbau in der Groß-Region Köln erheblich zur Feinstaubbelastung bei. Von daher ist zu vermuten, dass die Zahl 890 für Köln noch wesentlich höher ist, da die Zahl durch vereinfachte Rechnung zustande gekommen ist.


[28.1.2018]

Nachdem das Gutachten zur untertägigen Müllverbringung keine akute Gefahr für die Oberfläche attestiert hat, hat die Bergbehörde der RAG den Grubenwasseranstieg genehmigt. Entgegen der Darstellung in der Pressemitteilung sind die Gefahren aus dem Untergrund auch weiterhin vorhanden. Es dauert nur so lange, dass die Bürgerinnen und Bürger von heute das nicht mehr erleben werden und die Verursacher nebst Genehmigungsbehörde nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden können. Erst unsere Urenkel usw. werden sich mit den Problemen beschäftigen müssen.

Auch die Darstellung, die RAG hätte freiwillig Pilotanlagen zur PCB-Eliminierung zugestimmt, ist nicht so ganz richtig. Die RAG ist damit nur einer aufsichtlichen Anordnung zuvor gekommen. Das macht sich dann besser und die Behörde braucht sich mit dem Unternehmer nicht auseinanderzusetzen. Wie aoll der Vorstandsvorsitzende Bernd Tönjes einmal gesagt haben: "Wir machen alles, was die Öffentlichkeit will - sie muss es nur bezahlen!" Und das tut der Steuerzahler mit den Subventionen auch noch weitere Jahre.

Aktuelle Seite: Startseite Umweltschäden