LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.


[28.5.2018]

Jetzt ist noch einmal in den Fokus geraten, dass der Abgeordnete Hovenjürgen schon im Februar 2017 eine "Kleine Anfrage" zu nicht genau zu spezifizierenden Erdbeben gestellt hat. Die Antwort der Landesregierung war wenig ergiebig, hat sie doch darauf hingewiesen, dass die Bergbehörde noch ermittle. Es bleibt zu fragen, ob mehr als ein Jahr nach dem Ereignis irgendjemand zu Erkenntnissen gekommen ist, vielleicht auch niemand zu weiteren Erkenntnissen kommen wollte!

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[26.5.2018]

Immer wieder bebt die Erde in Bottrop aufgrund des Abbaubetriebes Prosper Haniel. Gestern abend gegen 11:00 Uhr hat es aber mal wieder so richtig "gescheppert". Mit 11mm/sec wird die Höhe der Erderschütterungen an der Oberfläche beziffert. Diese Erschütterungen zerstören zwar keine Häuser, bewirken aber durchaus Schäden an den Gebäuden. Ab 5mm/sec gesteht die RAG das auch zu, Fachleute sehen die Grenze noch geringer.

Die Auskünfte der RAG zu den Erderschütterungen sind immer gleich: keine Panik, es passiert nichts Schlimmes - und wir können nichts daran ändern. Dabei wäre es ganz einfach: den Pütt einfach sofort dicht machen, die Kumpels mit den ersparten Subventionen bis zum Jahresende einfach weiter bezahlen und das wäre es dann. Aber es wäre zu einfach!

Hier ein Bericht des wdr.

Beim seismologischen Institut der Universität Köln kann man die aktuellen Erdbeben abrufen. In hellgrün sind in der Tabelle die bergbauinduzierten Beben gekennzeichnet. Die letzten waren am 18.5., 23.5.und 24.5. sowie eben gestern am 25.5.

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[19.4.2017]

Zu dem Erdbebenereignis in Herne am 26. Januar 2017 hat das Wirtschaftsministerium auf die Kleine Anfrage des Abgeordnenten Josef Hovenjürgen geantwortet.

Tenor: Wir wissen nichts Genaues! Aber ein Zusammenhang mit dem Altbergbau der Zeche Constantin wäre doch sehr fraglich!!! Wobei die Herdtiefe des Erdbebens mit 500m natürlich auf Bergbaufolgen hinweist. ]

Mit Stärke 3,5 hat es jetzt mal wieder bergbaubedingt in Kirchhellen gerappelt.

Bericht in der WAZ

Der LVBB fordert, dass endlich auch Messstellen nach DIN 4150 Teil II eingerichtet werden. Hier ist festgehalten, welche Erschütterungen den Menschen zugemutet werden dürfen. Danach richten sich dann die Aussichten für Entschädigungen, für die der LVBB an anderer Stelle gerichtliche Klärung herbeiführt.

Wenn aber nirgendwo entsprechend gemessen wird, dann hat der einzelne Betroffene kaum Aussichten, Forderungen durchzusetzen. Die BR Arnsberg weigert sich bisher, solche Messstellen einzurichten bzw. die Einrichtung von der RAG zu fordern. Wehe dem, der da Böses denkt!

Sprechen Sie Ihren örtlichen Landtagsabgeordneten auf die Problematik an!

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