LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.

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Kapitel 2 Das Radar-Prinzip in der Geophysik - Anwendungsbereiche

Geologie - Ingenieurgeologie - Hydrogeologie - Baugrunderkundung für Neubauten - Baugrunderkundung bei bestehenden Gebäuden - Schadensermittlung
oberflächennahe Geothermie - Kampfmittelräumung - Archäologie

Von an der Erdoberfläche (z.T. auch in Bohrungen) geführten Antennen werden hochfrequente elektromagnetische Signale in den Untergrund abgestrahlt (Sendeantenne), an Diskontinuitäten (Einzelobjekten, Schichtgrenzen) reflektiert und - zurück an der Oberfläche - mit einer Empfangsantenne registriert. Eine hoch präzise Zeitmessung der Laufzeit zwischen Senden und Empfangen zusammen mit der Geschwindigkeit der Signalausbreitung bestimmt die Länge des Laufweges, also Objekt- oder Schichttiefe.

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Abb. 2. Das Prinzip - angewandt auf das Bodenradar in der Geophysik.

 

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