LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.

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Kapitel 3 Die Messgeräte

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Abb. 3. Verschiedene Typen moderner Bodenradar-Messapparaturen.

Was nicht funktioniert und womit Schindluder getrieben wird. - Während die hier gezeigten Messgeräte zu den Ausrüstungen gehören, die in der Geophysik ihren - z.T. seit sehr langer Zeit - respektablen Ruf haben, gibt es eine Reihe von Radargeräten, bei denen das eher fraglich ist. Meist sind es einfache, und häufig billigste Geräte, die vor allem in der Schatzsucher-Szene Verbreitung finden (mit bereits einschlägig verräterischen Namen wie GOLD RADAR), denen sehr häufig unglaubliche Fähigkeiten und Erfolgsgeschichten zugeschrieben werden und die unglücklicherweise auch bei Bauingenieur-Arbeiten von Geophysik-Laien mit durchweg fraglichen Ergebnissen eingesetzt werden. Erinnert wird an die in den Medien eine Zeitlang hochgehaltene Geschichte von dem angeblich mit Georadarmessungen erkannten Nazi-Goldzug in einem polnischen Bergwerk, wo das benutzte Gerät, für das niemals Details zur Funktionsweise bekannt wurden, den Zug in ca. 50-60 m Tiefe erkannt haben wollte und sogar ein Auswertebild des Radar mit dem manifestierten Goldzug in dieser Tiefe zeitweise im Internet die Runde machte. Scharlatanerie und vernichtende Urteile aus der Wissenschaft.

 

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