LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.

Georadar

[25.11.2020]

Für die Anerkennung als Bergschaden ist die Untersuchung der Oberfläche wie auch der tagesnahen Erdschichten eminent wichtig. Titelseite klein

Neben der o.g. Verbolzung der Gebäude werden zur Untersuchung des Untergrundes häufig Bohrungen oder Rammkernsondierungen eingesetzt, die dann nur punktuelle Aussagen zulassen. Unklar ist dabei immer, ob man mit dem gewählten Punkt der Bohrung die entsprechende Unstetigkeit im Untergrund getroffen hat. Unter Gebäuden sind diese Methoden überhaupt nicht möglich. Eine der mehreren Möglichkeiten, kostengünstig flächendeckend in den Untergrund zu "schauen" ist das „Bodenradar“. Ähnlich wie das Radar zur Ortung von Flugobjekten kann Radarstrahlen in den Untergrund senden und aus den Reflexionen Rückschlüsse auf Bodenschichten oder Unstetigkeiten ziehen.

beispielDer Landesverband konnte den renommierten Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. habil. Kord Ernstson gewinnen, das Verfahren für ein breiteres Publikum aufzubereiten. Prof. Ernstson zeigt in einer 40seitigen Broschüre auf, wie mit überschaubaren finanziellen Mitteln (im mittleren vierstelligen Bereich) der Untergrund um eine und sogar unter einer Immobilie soweit untersucht werden kann, ob die bergbauliche Einwirkung auf das Haus so nahe liegend ist, dass eine Anerkennung als Bergschaden vom Bergbauunternehmer kaum noch verwehrt werden kann.

Der Geophysiker und Geologe Kord Ernstson ist außerplanmäßiger Professor an der JuliusMaximilians-Universität Würzburg

Zur Zeit wird die Broschüre auf Anforderung vom LVBB gegen eine freiwillige Spende versandt.

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