LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.

Bergmann als Ampelmännchen

[15.2.2019]

Nein, das muss man den vielen Tausenden von Bergbaugeschädigten nicht auch noch an tun. Viele leiden dauerhaft an Schieflagen in ihren Immobilien und dann sollen Sie auch immer wieder auf der Straße an den Verursacher erinnert werden? Nein das braucht die Menschheit nicht!

Es wird auch ein falsches Bild vermittelt. Eine Romantiiserung des Steinkohlenbergbau ist nicht gerechtfertigt.

Der Bergmann, der hier dargestellt wird, war ein armes Schwein, er hat unmenschliche Arbeitsbedingungen gehabt, wurde von den Bergwerksbeistzern ausgebeutet und war mit 45 Jahren mit Staublunge "platt". Und der Bergbau, der jetzt endlich beendet wurde, ist nicht der Bergbau des braven Bergmanns gewesen, sondern ein rücksichtsloses Ausrauben der Lagerstätten im Hochleistungsabbau, der seit 60 Jahren vollkommen unwirtschafltich so "nebenbei" Eigentum und Umwelt zerstört hat und zudem für Ewigkeitskosten von allein 220 Millionen Euro für Grubenwasserpumpen gesorgt hat. Da braucht man als Erinnerung kein Männchen! Das wird unsere Kinder, Enkel, Urenkel usw. noch lange genug beschäftigen!

Typisch sind auch die Protagonisten der Bergmann-Ampeln! Es sind wieder die ewig Gestrigen, die wahrscheinlich noch täglich Tränen ob des Ende des Steinkohlenbergbaus  verdrücken!

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