LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.


[7.12.2018]

- 5. Februar 2019: 19. KBU – Kolloquium zu Wirtschaft und Umweltrecht: „Kohleausstieg: aktuelle Entwicklungen“ in Aachen mehr>>

- 7. März 2019: Tagung Nachbergbau an der Technischen Hochschule Georg Agricola in Bochum (tw. RAG finanziert, aber trotzdem oder vlt. gerade deshalb interessant) mehr>>

(Beide Tagungen sind kostenpflichtig, die erstere richtig teuer!)


[4.12.2018]

arte zeigt am 4. und 5. 12. 2018 eine sehr sehenswerte Dokumentation über die Geschichte des Steinkohlenbergbaus. Eine Erkenntnis ist, dass die  "groß-industriellen" Weltkriege des letzten Jahrhunderts ohne die Steinkohle nicht möglich gewesen wäre. England, Frankreich und Deutschland förderten - fast immer in unmenschlicher Arbeit - massenweise Steinkohle, um das Machtstreben der Eliten durchzusetzen. Die Ruhrbarone wie Thyssen und Krupp spielten eine unrühmliche Rolle - nicht erst bei der "Dicken Berta", der weltweit größten Kanone aus dem II. Weltkrieg.

zur arte-Mediathek

Leider sind die Beiträge - anders als die Jubelbeiträge zum Bergbau - nur bis zum 11. 12. 2018 abrufbar. Wer das verpasst, sollte vielleicht mal arte anschreiben, warum der Beitrag nicht länger zu sehen sei.


[4.11.2018]

Unter obigem Titel werden auf der website des LANUV die (Zwischen-) Ergebnisse, Vorträge und Protokolle des Arbeitskreises zur Flurabstandsprognose veröffentlicht.

Es geht darum, wie sich die Grundwasserstände (und damit die Flurabstände) einstellen, wenn der Braunkohlebergbau mit dem Abpumpen des Grundwassers aufhört. Wichtig ist dann auch die Frage, ob für negative Folgen der Bergbauunternehmer verantwortlich gemacht werden kann und damit womöglich Ewigkeitskosten wie in der Steinkohle entstehen werden. Es ist keine Überraschung, dass RWE dieses verneint, aber eine Klärung dieser Frage ist auch ein wesentlicher Arbeitsauftrag. Der Arbeitskreis wurde noch in der letzten Legislaturperiode unter der rot-grünen Landesregierung eingerichtet.


[1.11.2018]

Die sog. Kohlekommission, die sich um den Ausstieg aus der Braunkohle kümmern soll (offiziell: Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“), hat jetzt ihren Zwischenbericht veröffentlicht.

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