LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.

[21.2.2017]

Im Saarland gibt es einen Untersuchunssausschuss zum geplanten Grubenwasseranstieg. Die RAG möchte dort in zwei Schritten das Grubenwasser bis an die Oberfläche ansteigen lasssen um Kosten zu senken.

Jetzt hat der ehemalige Ministerpräsident im Untersuchungsausschuss als Zeuge mitgeteilt, dass bei der Planung des Anstiegs immer klar gewesen sei, dass das Grubenwasser nie bis an die Oberfläche ansteigen dürfe, um nicht das Grundwasser zu gefährden. Dafür wären auch immer Ewigkeitskosten eingeplant gewesen. Die RAG sollte zwar eine Optimierung der Höhe anstreben, keinesfalls durfte aber eine Gefährdung der Trinkwasserversorgung einkalkuliert werden.

Die Saarbürcker Zeitung hat am 22. 2. berichtet. Leider nicht online abrufbar.

 

[11.2.2017] auch nicht ganz neu :)

Das Umweltinstitut München zeigt die Probleme um die Kohle als Energieträger auf.

[26.1.2017 ]

Das MWEIMH antwortet auf eine kleine Anfrage des Abgeordneten Josef Wirz. hier

Das Ministerium drückt sich um eine klare Antwort, scheint sich aber auch der Rechtsauffassung der RAG anschließen zu wollen, diese dauerhaften Schäden durch eine Einmalzahlung erledigen zu wollen. Alles nach dem Motto: bloß der RAG-Stiftung keine weiteren Kosten auferlegen!

[14.1.2017]

In der aktuellen Ausgabe des Spiegel  berichtet der Spiegel über die PCB-Belastung des Grubenwassers, das tagtäglich in abstusen Dimensionen in Oberflächengewässer eingeleitet wird. (zur Erinnerung: PCB ist krebserzeugend)

Conclusio des Artikels: Die Einleitung von PCB ist ungesetzlich und muss daher verhindert werden. Ein Gutachten des Umweltministeriums zeigt, dass die Filtration des Grubenwassers nicht nur technisch möglich ist, sondern auch finanziell zwar schmerzt, aber vertretbar ist.Wenn man denn überhaupt solche Begriffe wie "finanzielle Vertrebarkeit" gebrauchen will, wenn es um Menschenleben geht.

Das Gutachten ist einsehbar über die Seite des Umweltministeriums. (Link unten auf der Seite)

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