LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.

Umweltminister Remmel bestätigt in einem Interview, dass die Einleitung von PCB durch das von der RAG geförderte Grubenwasser widerrechtlich ist. Eine Lösung des Problems ist jedoch nicht in Sicht.

Das ist die Quintessenz eines Beitrags im WDR "Könnes kämpft" vom 8. 6. 2016. Der Beitrag ist über die ARD Mediathek ein Jahr lang abrufbar.

Der LVBB fordert: Es müssen schnellstens Möglichkeiten gefunden werden, das PCB aus dem Grubenwasser herauszufiltern. Dann kann man auch gleich das Salz mit eliminieren. Die Einleitung von Salz ist genauso wenig erlaubt - zum Glück jedoch nicht ganz so giftig!

Es steigt und steigt und ...

Da wird in einem sehr aufwändigen Verfahren ein umfängliches Gutachten erstellt, ob die im Untergrund verbrachten giftigen Rückstände aus Müllverbrennungsanlagen und die PCB-Rückstände irgendwann - entgegen den Behauptungen von RAG und Bergbehörde - dann doch wieder an die Oberfläche gelangen und unsere Gewässer vergiften. siehe Website

Gleichzeitig findet beim Grubenwasseranstieg aber kein Moratorium (außer im BW Haus Aden) statt, sondern es steigt lustig (?) weiter an. Man weiß also nicht, ob man womöglich des Giftes nicht Herr wird und lässt gleichzeitig immer weitere PCB-belastete Grubenbaue überfluten. Die RAG spricht von technischen Schwierigkeiten, die Bergbehörde von erteilten Genehmigungen. Beim Atomausstieg haben die rechtlichen Bedenken auch keine Rolle gespielt - aber die RAG hat eben eine fürsorgliche Aufsichts(?)-behörde!!

interessanter Artikel zum Fracking auf Spiegel -Online

Es gibt immer wieder neue "Sauereien", die uns die Bergbauindustrie hinterlassen haben.

Jetzt wird publik, dass jahrzehntelang hochtoxische Bohrkerne einfach mal so verbuddelt wurden. Wieder mal eine Altlast, die der Steuerzahler zu übernehmen hat. Beim Fracking wird es als eins von vielen großen Problemen gehandelt - bei Bohrungen nach Erdöl, Erdgas usw. wurde in der Vergangenheit der Dreck unsachgemäß '"entsorgt". Weitere Informationen dazu:

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