LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.

Tipps zu Schlichtungsverfahren

Folgende Kosten können u. U. Gegenstand eines Schlichtungsverfahrens sein:

    1. Bergschäden
      • Risse in Wänden, Böden, Bodenplatte der Kellersohle, Fliesen u.a.
      • Ablösung von Fliesen
      • Aufwölbungen und Muldenbildungen gepflasterter Flächen
    2. Vernässungen im Keller (u.a.)
    3. Schieflagen
      • Entschädigungen (sog. technischer Minderwert)
      • Funktionsstörungen (können unabhängig von der Schieflagenentschädigung geltend gemacht werden; z.B. Küche mit ca. 2.500,00 € bzw. nach Kostenvoranschlag, Fenster, Türen, Böden etc.)
    4. Kanalisationsschäden (ggfs. Kamerabefahrung und deren Auswertung)
    5. Minderwerte (merkantiler Minderwert?)
    6. Verfahrenskosten vor der Anrufung der Schlichtung
      • Rechtsanwalt
      • Sachverständige 
    7. Entschädigung für Arbeiten im Umfeld der Schadensbeseitigungo 
      • Reinigung
      • Räumen von Möbeln (Abrechnung erfolgt i.d.R. nach Stunden und zu verhandelndem Stundensatz; i.d.R. zwischen 10,00 € und 15,00 €)


Vorsicht:

Vom Antragsteller bestellte Gutachten gelten als Parteigutachten und werden ggfs. nur bedingt verwertet.

Beistand im Schlichtungsverfahren ist möglich (teilweise auch sehr empfehlenswert), Kosten dafür werden aber nicht erstattet.

 

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