LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.

Nulllinienuntersuchung Ibbenbüren II

Gutachten fehlerhaft!

[23. 6. 2016]Seit Bekanntwerden des Gutachtens hatten wir kritisiert, dass auch Aussagen zu möglichen Bergschäden getroffen werden.

Jetzt wird es aber noch abstruser:

"Aus der Kenntnis über Unstetigkeiten kann man Bergschäden erwarten" - das ist allen Betroffenen (und sogar der Bergbehörde) bekannt. Im Gutachten wird dann aber der logische Fehlschluss gemacht: "Aus der Unkenntnis über Unstetigkeiten kann man erwarten, dass keine Bergschäden entstehen." So steht es dann im Gutachten. Das lernt man allerdings in der ersten Stunde eines Logikseminars an der Uni besser. Wenn man nichts weiß, kann man gar nichts - oder alles folgern. "Wenn die Sonne grün ist, dann hat die Bergbehörde immer recht."  ist logisch richtig, aber irgendwie auch nicht so ganz hilfreich für das Leben.

Noch schlimmer wird es allerdings bei der Berechnung eines angeblich möglichen Bergschadensbereiches.

Da werden bei der Berechnung mal so eben "gon" mit "grad" verwechselt, was dazu führt, dass der von den Gutachtern zugestande Bereich um 20% größer wird!! Zur Sprache gebracht heißt es dann "unerhebliche Änderungen der Werte"!! Das ist für einen renommierten Gutachter schon sehr bedenklich.

Fragen stellen sich dann aber unwillkürlich:

  • Ist das Gutachten vielleicht auch an anderen Stellen mit Rechenfehlern behaftet?
  • Muss das Gutachten vielleicht von neutraler Seite  kontrolliert werden, um auch nicht so offensichtliche Fehler auszuschließen?

 

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