LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.

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IG BCE und ihre alternativen Fakten

[27.02.2017]

Herr Vassialidis (IGBCE-Vorsitzender) macht sich mal wieder Sorgen um die Arbeitsplätze der Vergangenheit. In der WAZ/NRZ lamentiert er über Elektroautos (Arbeitsplätze gehen verloren, also am besten immer weiter Verbrennungsmotoren a la VW-Stinker etc.) und die Energiewende. Letztere habe den Steuerzahler bzw. die Bürgerinnen und Bürger schon mehr gekostet als alle Subventionen (immerhin erwähnt er, dass es Kohlesubventionen seit 60 Jahren gibt) für den Steinkohlenbergbau. (Der Artikel in der WAZ ist leider online nicht abrufbar)

Am Tag danach hat Herr Ulrich Scharfenort aus Duisburg folgenden Leserbrief geschrieben, den wir hier mit seiner Genehmigung veröffentlichen:

Was für eine gewagte Behauptung, dass uns die Ökostromumlage mehr kosten würde, als die Kohlesubventionen. Das nenne ich bewusste Fehlinformation
der Öffentlichkeit. Aber es versteht sich natürlich, dass ein Verband für Bergbau gegen die Energiewende wettert.
Allerdings müssen die Gesamtkosten betrachtet werden. Die Kohlesubventionen verursachen Umweltkosten. Auch heute noch. Da wären u.a. Saurer Regen und Waldschäden, dann Klimawandel mit den Folgen, Flüchtlinge und Kriege, dazu kommt die Vergiftung des Wassers durch Grundwasserhaltung. Mal ganz abgesehen von den Gesundheitskosten.
Da Braunkohle genannt wird kommen auch noch die Flächenverluste hinzu, welche so niemals wieder gewonnen werden.

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