LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.

[7.6.2018]

Welche Gefahren auch noch von lange zurückliegendem Bergbau im Ruhrgebiet ausgeht, wurde heute deutlich. In Hamm-Pelkum ist bei einer Bohrung wegen Erdwärme eine Methanblase angestochen worden. Seitdem tritt ein hochexplosives Methan-Wasser-Gemisch mit hohem Druck an die Tagesoberfläche. Anwohner mussten seit dem Mittwochnachmittag ihre Wohnungen räumen und konnten bisher nicht wieder zurück.

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[6.6.2018]

Nach langen Wehen ist jetzt endlich die Kohlekommission zur Konvertierung von der Braunkohle zu neuen Industrien eingesetzt.

Offiziell heißt sie "Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung", was deutlich macht, dass das Hauptproblem des Klimawandels und der CO2 -Reduktion nicht vorrangig gesehen wird. Zumindest ist es gelungen, dass zwei Vertreterinnen aus den Braunkohlegebieten, Antje Grothus (Buirer für Buir) für NRW und Hannelore Wodke (Grüne Zukunft Welzow)  für die Lausitz,  teilnehmen können. Auch der BUND ist vertreten. Es bleibt zu hoffen, dass nicht wieder nur industrielle Interessen  sondern die Erreichung der Klimaziele im Vordergrund stehen.
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[28.5.2018]

Jetzt ist noch einmal in den Fokus geraten, dass der Abgeordnete Hovenjürgen schon im Februar 2017 eine "Kleine Anfrage" zu nicht genau zu spezifizierenden Erdbeben gestellt hat. Die Antwort der Landesregierung war wenig ergiebig, hat sie doch darauf hingewiesen, dass die Bergbehörde noch ermittle. Es bleibt zu fragen, ob mehr als ein Jahr nach dem Ereignis irgendjemand zu Erkenntnissen gekommen ist, vielleicht auch niemand zu weiteren Erkenntnissen kommen wollte!

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[26.5.2018]

Immer wieder bebt die Erde in Bottrop aufgrund des Abbaubetriebes Prosper Haniel. Gestern abend gegen 11:00 Uhr hat es aber mal wieder so richtig "gescheppert". Mit 11mm/sec wird die Höhe der Erderschütterungen an der Oberfläche beziffert. Diese Erschütterungen zerstören zwar keine Häuser, bewirken aber durchaus Schäden an den Gebäuden. Ab 5mm/sec gesteht die RAG das auch zu, Fachleute sehen die Grenze noch geringer.

Die Auskünfte der RAG zu den Erderschütterungen sind immer gleich: keine Panik, es passiert nichts Schlimmes - und wir können nichts daran ändern. Dabei wäre es ganz einfach: den Pütt einfach sofort dicht machen, die Kumpels mit den ersparten Subventionen bis zum Jahresende einfach weiter bezahlen und das wäre es dann. Aber es wäre zu einfach!

Hier ein Bericht des wdr.

Beim seismologischen Institut der Universität Köln kann man die aktuellen Erdbeben abrufen. In hellgrün sind in der Tabelle die bergbauinduzierten Beben gekennzeichnet. Die letzten waren am 18.5., 23.5.und 24.5. sowie eben gestern am 25.5.

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