LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.

Einwirkungsbereich vergrößert

[23.10.2017]

Durch Änderung der Einwirkungsbergverordnung ist der Einwirkungsbereich vergrößert.

Zunächst wird neben der Bodensenkung auch die Bodenhebung ausdrücklich erwähnt.

Während zunächst noch von der 10cm-Linie die Rede ist, heißt es im Weiteren "mit Hilfe des Nullrandes der Bodensenkung oder der Bodenhebung festzulegen."

Weiterhin wird für die Erschütterungen durch Bergbau ein noch größerer Bereich angesprochen. Hier hat die Bergbehörde durch geeignete Messungen die Ausdehnung von Erschütterungen festzustellen. "Es ist dabei davon auszugehen, dass nur bei einer zumindest starken makroseismischen Intensität und entsprechenden Bodenschwinggeschwindigkeiten Einwirkungen vorliegen, nach denen die Grenze des Einwirkungsbereichs bestimmt wird." Die Stärke der Intensität wird dabei nicht näher spezifiziert. Aber immerhin muss die Bergbehörde selbst messen!

Zur Erinnerung: Die Bergschadensvermutung gilt innerhalb des Einwirkungsbereichs, für Erschütterungen also in einem viel größeren Bereich als bisher.

Genauere Informationen und die Änderung der Texte hier.

 

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