LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.

Altbergbau - Aachen

[22.9.2017] Es gibt immer noch einige Zeitgenossen, die der Meinung sind, dass die Probleme mit dem Bergbau doch bald zu Ende seien und die Bürgerinitiativen eigentlich bald nichts mehr zu tun hätten.

Leider ist dem nicht so, wie zunehmend Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern aus Gebieten mit Altbergau zeigen. Jetzt ist auch wieder ein aktueller Fall aus dem Altbergbau in der Aachener Zeitung aufgegriffen worden. Vollkommen unaktzeptabel ist einerseits, dass sich keiner mehr für die Folgen der alten Schächte zustänidg fühlt und auch sowieso schon nicht irgendeine Stadtverwaltung für die fehlende Aufklärung seiner möglichen Neubürger die Verantwortung übernehmen will.

Im genannten Fall aus Aachen ging es darum, dass eine eingeplante Erweiterung auf einem Brachland nicht genehmigt wurde, weil unter dem Gelände Altbergbau umgegangen war. Näheres in dem Artikel der Aachener Zeitung.

Bei aller Kritik bleibt anzuerkennen, dass die Bezirksregierung Arnsberg eine eigene Abteilung für Altbergbau eingerichtet hat und jedes Jahr einige Millionen für die Verfüllung von alten Bergbauschächten ausgibt.

Ganz wichtig ist auch ein Blick auf die Website "Gefahrenpotential des Untergrundes" des geologischen Dienstes in NRW, wo man schon einmal grob die Einflüsse auf die Erdoberfläche erkennen kann. Im Bedarfsfalle kann ein (potentieller) Eigentümer auch grundstücksscharf Auskünfte erhalten.

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