LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.

Strom-Export

[24.8.2017]

Den Bergbaubetroffenen wäre am besten damit geholfen, wenn der Kohleabbau möglichst unmittelbar gestoppt würde. Insbesondere bzgl. der Steinkohle wäre sicher auch ein sofortiger Ausstieg möglich. Jeder Tag Abbau schafft hier neue Hohlräume, die beim Einbrechen an der Oberfläche für weitere Schäden sorgen.

Dass das energetisch auch kein großes Problem darstellt, ist jetzt anhand einer Studie des "era -energy research architecture" Instituts deutlich geworden. In dieser von der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen beauftragten Untersuchung wird u.a. deutlich, wie drastisch die Stromexporte aus Deutschland in den letzten Jahren gestiegen sind. Von 2011 (6,3 TeraWattStunden, das sind 6 300 000 000 000 kWh) hat sich der Export bis 2016 auf 51,3 TWh nahezu verzehnfacht. Da soll nun keiner behaupten, dass die CO2 Schleudern (insbesondere Braunkohle, NRW hat die drei europaweit schmutzigsten Kraftwerke) alle für den "Notfall benötigt werden.

Dazu passt dann auch, dass die neue CDU-FDP-Landesregierung die Errichtung von Windrädern durch einen neuen "Abstandserlass" erschweren will.

So wird Deutschland seine Klimaziele nicht erreichen können und das Gejammere über Trump's Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen wirkt doch sehr befremdlich!

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