LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.

PCB-Belastung des Grubenwassers

[8.3.2017]

In der heutigen gemeinsamen Sitzung des Umweltausschusses, Wirtschaftsausschusses und des Unterausschusses Bergbausicherheit waren sich die Vertreter von Wirtschaftsministerium (Abteilungsleiter Geßner) und Umweltministerium (Staatssekretär Knitsch) ziemlich einig.

PCB darf in Zukunft nicht mehr in den Grubenwässern verbleiben, damit die Oberflächengewässer nicht weiter vergiftet werden.

Ein Gutachten hatte nachgewiesen, dass die PCB-Fracht mit überschaubarem technischen und finanziellen Aufwand aus den Grubenwässern herausgefiltert werden kann, bevor diese in Lippe, Rhein oder Ibbenbürener Aa eingeleitet werden.

Leichte Unterschiede gab es über den Weg zum Ziel:

Während Staatssekretär Knitsch über eine Anordnung nachdenkt, will das Wirtschaftsministerium möglichst eine einvernehmliche Lösung mit der RAG erreichen - angeblich, weil das schneller zu erreichen sei.

Die RAG äußete sich eher dahingehend, dass das PCB aus dem Grubenwasser spätestens im Rhein nur noch eine untergeordnete Rolle spiele und deshalb doch wohl kein Problem darstelle. Das ist aber falsch: Alles PCB, dessen man habhaft werden kann, muss aus den Gewässern heraus gehalten werden.

Das Problem der hohen Salzfracht, die das Grubenwasser mit sich trägt, bleibt aber noch ungelöst!

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